Beziehung, Alleinsein, Geld: Wie sähe dein Leben ohne das Problem aus?

Arme mit geöffneten Handschellen

Beziehung, Alleinsein, Geld: Wie sähe dein Leben ohne das Problem aus?

Hast du auch Themen, die dich seit du denken kannst beeinträchtigen und die du einfach nicht aufgelöst bekommst? Bei vielen Menschen ist es z.B. das Thema Geld. Man tut scheinbar alles, um auf einen grünen Zweig zu kommen, aber es gelingt einfach nicht. Ein Thema, das bei uns Hochsensiblen sehr verbreitet ist, ist das der fehlenden Zugehörigkeit. Viele von uns kennen das Gefühl überhaupt nicht, so richtig dazuzugehören, ein Teil einer Gemeinschaft zu sein und sich vollkommen angenommen zu fühlen. Vielleicht bemühst du dich auch beim Thema Beziehung, endlich die Partnerschaft zu finden, die dich wirklich erfüllt und zufrieden macht. Oder du hast mit wiederkehrenden gesundheitlichen Einschränkungen zu tun, die sich einfach nicht verbessern lassen.

Warum werden wir unsere Kernprobleme so schwer los, auch wenn wir sie erkannt haben?

Drei Hauptfaktoren dafür sind diese:

1. Das Thema ist Teil deiner Identität.

Wir alle haben im Laufe des Lebens durch Erfahrungen und Rückmeldungen ein bestimmtes Selbstbild aufgebaut. Wir sagen: „Ich bin halt schüchtern, introvertiert, ängstlich“ oder „Ich bin halt nicht so ein Frauenheld, deshalb klappt es nicht mit der Beziehung.“ Auf Körperebene haben wir vielleicht chronische Krankheiten (Migräne, Depression, Infektanfälligkeit, Schmerzen…), die über die Jahre ein fester Bestandteil unseres Lebens geworden sind.
Eigenschaften, Verhaltensweisen und Körpersymptome, die uns schon sehr lange begleiten, haben ihren festen Platz in unserem Selbstbild bekommen. Wir identifizieren uns mit ihnen. Das heißt, wir können uns uns selbst gar nicht mehr ohne sie vorstellen, so sehr sind sie Teil von uns geworden.

Wenn ein Leben ohne diesen Bestandteil gar nicht vorstellbar ist, wie sollen wir diesen Teil dann gehen lassen können? Du bekämst das Gefühl, dich aufzulösen und dieses Gefühl ist erst einmal sehr bedrohlich.

Ich kenne Menschen, die lieber an ihren Symptomen festhalten, als sich diesem Zustand von Identitätsverlust auszusetzen.
Und ja – auch die Hochsensibilität kann zu einem solchen Selbstbild werden. Wenn man nämlich anfängt, sich so sehr damit zu identifizieren, dass man seinen Alltag davon bestimmen lässt und sie als Ausrede benutzt. „Ich kann das nicht tun, weil ich so hochsensibel bin…“ Weißt du, was das ist? Eine Ausrede, um in der Vermeidung zu bleiben.

Die gute Nachricht ist: Du kannst dein Thema auflösen, wenn du dir vorstellen kannst, wer du ohne diesen Aspekt bist. Wenn du eine Ahnung davon bekommst, wie du dich fühlst und wie du lebst, wenn dein Symptom, deine Verhaltensweise oder deine Eigenschaft nicht mehr existiert. Dies ist der wichtige erste Schritt hin zu einem befreiteren Leben.

2. Du versuchst es mit den immer gleichen Methoden und hoffst, damit neue Ergebnisse zu erzielen.

Manchmal ist das Festhalten an den herkömmlichen Wegen und Methoden ein sicheres Mittel, um sich selbst zu beweisen, dass es halt nicht klappt, dass man zur Armut, Einsamkeit, Krankheit verdammt ist. Man hat doch ALLES getan.

Aber stimmt das denn? Du hast vielleicht in dem dir bekannten Bereich alles getan. Wir neigen jedoch dazu, bekannte Wege zu wählen. Einfach weil wir sie kennen und sie uns vertraut sind. Aber alte Wege führen zwangsläufig zu alten Ergebnissen.

Verlasse deine Denk-Box. Denn alles, was darin ist, kennst du schon.

Wenn du neue Schritte tun willst, musst du neue Wege beschreiten. Lass dich inspirieren, von anderen, frei denkenden Menschen. Nicht von Angstmachern und Sorgenträgern, sondern von Menschen, die unvoreingenommen und kreativ sind. Wir müssen uns oft Input von außen holen, um unsere gewohnten Denkschleifen zu unterbrechen. Ein Coachinggespräch kann dies wunderbar leisten. Beginne deinen Geist zu lüften und lade neues Gedankengut ein, dich zu fluten.
Du wirst sehen: Das wirkt Wunder.

3. Dein Unterbewusstsein hält die Zügel in der Hand

Die Macht des Unterbewusstseins ist phänomenal! Es ist DIE Steuerzentrale, die darüber entscheidet, ob du mit voller Kraft ein Ziel ansteuern kannst oder ob dich nach einem entschlossenen Start Mut, Kraft und Motivation verlassen.
Es ist die Instanz, die dafür sorgt, dass du dir selber Fallstricke auslegst und mit schöner Regelmäßigkeit hineintappst.
Es ist aber auch die Instanz, die dafür sorgt, dass du in deinen Bemühungen über die Maßen erfolgreich bist, wenn du im Einklang mit ihr handelst. Wenn wir ein Ziel ansteuern und die volle Kraft unseres Unterbewusstseins arbeitet in die gleiche Richtung, dann steht dem Erfolg nichts im Wege. Vielleicht kennst du das Gefühl von Flow. Alles stimmt. Unsere Instinkte führen uns zur rechten Zeit zu den richtigen Menschen und es läuft fast wie von selbst.
Anders ist es, wenn wir uns Ziele setzen, die unser Unterbewusstsein als fragwürdig oder gefährlich einschätzt. Dann mühen wir uns ab, drehen eine Schleife nach der nächsten, mit immer ähnlich unbefriedigenden Ergebnissen. Gegen die Übermacht des Unterbewussten kommen wir nicht an.
Wie können wir das ändern?

Eisberg im Wasser. Spitze steht für bewussten Verstand, alles unter Wasser fürs Unterbewusstsein

Die Macht des Unterbewussten

Das, was wir im Unterbewussten mit uns tragen, sind sehr frühe Erfahrungen. Verletzungen, die du als Kind erlebt hast, werden hier abgelegt. Aus heutiger Sicht müssen diese Verletzungen gar nicht mehr so furchtbar schlimm aussehen – als Kind waren sie es und wurden dementsprechend bewertet. Das Unterbewusste tut nun alles, um uns vor ähnlichen, „gefährlichen“ Situationen oder Menschen zu schützen. Es flüstert dir quasi ständig Botschaften zu, die z.B. heißen:

Vorsicht!!! Du kannst dich auf andere nicht verlassen, du musst es alleine schaffen.
Männer sind gefährlich.
Frauen sind manipulativ.
Besser nicht auf die Liebe setzen, das führt zu Verletzung.
Du bist das nicht wert.
Lehn dich lieber nicht zu weit aus dem Fenster, das ist schon mal schief gegangen. Bloß nichts riskieren.
Besser nicht zu viel fühlen, das tut nur weh.

Diese oder ähnliche Warnbotschaften, von denen wir alle die ein oder andere in uns tragen, stammen nicht alle aus deinem Leben. Du trägst auch die Erfahrungen deiner Eltern, Großeltern und anderer Ahnen in dir. Emotionale Qualitäten aus vergangenen Generationen werden ebenso weiter gegeben, wie genetische Informationen. So kann es sein, dass bestimmte traumatische Ereignisse aus dem Leben deiner Großeltern dich an deiner Entfaltung hindern. Oder dass du auf systemischer Ebene den Platz eines Angehörigen einnimmst und unbewusst in dessen Fußstapfen trittst. Dies sind Abläufe, die uns in den meisten Fällen nicht bewusst sind. Es steckt immer eine emotionale Verletzung oder ein Trauma dahinter, das emotional nicht beendet wurde und sich daher bemerkbar macht.

Wie können wir aussteigen?

Die Botschaften, die wir so tief verinnerlicht haben, entziehen sich meist unserem bewussten Denken. Wir können versuchen, uns diesen Aspekten über Selbstreflexion oder die mentale Auseinandersetzung im Rahmen einer Therapie zu nähern. Damit das Thema aber seine Macht verliert, braucht es mehr als das Verstehen.
So viele Menschen kommen zu mir und sagen: „Ich habe das Thema bearbeitet.“ Und gleichzeitig zeigen die Lebensumstände, dass es nach wie vor wirkt. Das kognitive Erfassen alleine reicht nicht. Es kann zwar helfen, aber um dem Thema die Kraft und den Einfluss zu nehmen, braucht es die Arbeit mit dem Unterbewusstsein.

Das Gefühl zu einem heilen Ende bringen

Diese traumatischen Verankerungen sind entstanden, weil irgendein Ereignis emotional nicht verarbeitet werden konnte. Entweder weil es zu schmerzhaft war oder weil – wie im Krieg – einfach zu viel auf einmal passierte und man keine Zeit hatte, sich um seine Gefühle zu kümmern. Oder aber weil man auf sich gestellt war und niemanden hatte, der einem bei der Verarbeitung geholfen hätte.
Wenn ein Kind die Chance hat, zu seiner Mutter zu laufen und von ihr liebevoll in seinem Schmerz angehört wird, ist das die beste Verarbeitungshilfe, die das Kind bekommen kann. Noch in unserer Kindheit war es aber üblich, ein Kind mit den Worten „Stell dich nicht so an!“ abzuweisen, so dass das Kind mit seiner Not alleine blieb.
Wenn schmerzhafte Erfahrungen nicht zu einem heilen Abschluss kommen, bleiben sie im Zellgedächtnis des Körpers gespeichert. Aus diesen „Erinnerungen“ entstehen die nagenden Botschaften des Zweifels und des Warnens, die uns manchmal das Leben ganz schön schwer machen. Wollen wir uns daraus befreien, ist es nötig, den Usprung des Gefühls sichtbar zu machen, anzunehmen und zu einem natürlichen Ende und damit in Frieden zu bringen. Aus meiner Erfahrung gelingt dies sehr gut mit Aufstellungsarbeit.

Direkter Zugriff auf unbewusste (und unbekannte) Inhalte

In der Aufstellung haben wir Zugang zu unbewussten Inhalten und bekommen einerseits Informationen über die Entstehung eines Themas, als auch die Chance, das, was damals nicht heilen konnte, nunmehr zu einem guten Ende zu führen. Das, was wir in der Aufstellung nacherleben, wird von deinem inneren System als neue „Realität“ verarbeitet und überschreibt die alte Erfahrung.

Während der Aufstellung übernimmt ein Stellvertreter für dich den Prozess des Sichtbarmachens und neu Erlebens. Er stellt dich mit deinem Thema und deinen Gefühlsqualitäten dar. Auf diese Weise schaust du dir quasi dein eigenes Thema in seiner Entstehung und in seiner Befriedung an. Du vollziehst aus der Beobachterrolle heraus das mit, was die Stellvertreter für dich fühlen und ausdrücken.

Die Rolle des beteiligten Zuschauers, in der du dich befindest, schafft genau das Maß an Nähe und sicherer Distanz, die es braucht, damit dein Thema in dir eine Neuordnung erfahren kann. Auf diese Weise erhält dein Unterbewusstsein die Botschaft, dass der emotionale Prozess nun zu einem gesunden Ende gekommen ist. Dein System kann sich an dieser Stelle entspannen und sein Warnsystem abschalten. Dadurch wirst du frei, neue, andere Erfahrungen zu machen, die deinem heutigen Alter und deinen gegenwärtigen Bedürfnissen entsprechen und nicht mehr von den Belastungen der Vergangenheit geprägt sind.

Das, was sich durch diese Arbeit in dir neu sortiert, ist von Dauer. Themen, die zu einem heilen Ende gekommen sind, verlieren ihre Macht über dich.

 

Die drei oben beschriebenen Verhinderungsfaktoren begegnen uns in unserer Arbeit immer wieder und wir haben mit unserem Aufstellungscoaching darauf reagiert. All unsere Angebote zielen in die Richtung von Heilsein und Befreiung. Denn wir sind davon überzeugt, dass unsere Welt dringend freie, zufriedene und gestaltungsfreudige Menschen braucht. Und wenn du momentan noch das Gefühl hast, an einem wichtigen Punkt auf der Bremse zu stehen, sind wir gerne für dich da.

Wir möchten, dass du zur schönsten Version deiner selbst wirst, zu dem Menschen, als der du eigentlich gedacht bist.

Herzlichst
Barbara

 

Einzelne Aufstellungstage gibt es in Köln und Essen.
Besonders kraftvoll ist unser Seminar: Ich bin richtig!

Barbara Grebe
Barbara Grebe

Barbara Grebe ist Coach für hochbegabte und hochsensible Menschen in Köln.

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